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Samstag, 26. Januar 2008
Vortrag Dr. Schweins Herniensymposium 16.12.2007, Berlin

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Freitag, 30. November 2007
Hernienzentrum Köln ab 2008 an neuem Standort

Liebe Patientinnen und Patienten !

Ab dem 02. Januar 2008 bieten wir Ihnen unsere Kompetenz und Qualität in der Bruchchirurgie in neuen Räumlichkeiten an.

Hernienzentrum Köln
Dr. Michael Schweins
in der PAN - Klinik (am Neumarkt)
Zeppelinstraße 1
50667 Köln
Telefon 0221 2776 433 (ab 07.01.2008)

Sie können uns aber auch weiter über die bisherigen Telefonnummern, E-Mail – Adresse und Internetseite erreichen.
Unser Team wird Sie dort wieder freundlich empfangen.



Mit dem besten Dank für Ihr Verständnis

Ihr Team Hernienzentrum Köln



Freitag, 30. November 2007
Hernienzentrum Köln ab 2008 an neuem Standort

Dienstag, 11. September 2007
Erfolgsbilanz des Hernienzentrums Köln

Im August 2004 wurde das Hernienzentrum Köln gegründet, dass als Qualitäts- und Schwerpunktzentrum für die Bruchchirurgie mit ambulantem Schwerpunkt und patientenadaptiertem Versorgungskonzept auch umfangreiche Verträge mit Kassen erreichen konnte.
Nach Auswertung aller Daten für die Jahre 2005 und 2006 kann mit Recht von einer erfolgreichen Arbeit berichtet werden.
In diesem Zeitabschnitt wurden im Hernienzentrum mehr als 4.000 Patienten mit dem Verdacht oder der Diagnose eines Leisten- oder Bauchwandbruches vorgestellt. In dieser Periode wurden mehr als 2.200 Hernien operiert, 976 im Jahre 2005, nahezu 1.250 im Jahre 2006. Der Trend steigender Operationszahlen hält auch im Jahre 2007 an.
Entsprechend des Aufkommens machen Leistenhernien den größten Teil der operierten Bruchformen aus (ca. 75 % in beiden Jahren), gefolgt von Narben- und Nabelhernien (jeweils ca. 10%) und primären Bauchwandhernien (ca. 5 %).
Es wurden, dem aktuellen Stand der Wissenschaft und den individuellen Erfordernissen der Patienten entsprechend, eine Vielzahl von Operationsverfahren durchgeführt.
Bei den Leistenhernien standen die offenen (Plug – Methode oder Lichtenstein) und endoskopischen (TAPP) Netzverfahren mit etwa 80% im Vordergrund, aber auch die Nahtmethoden Shouldice (jüngere Patienten) und Minimal – Repair (Sportlerleiste) wurden häufig durchgeführt. Der ambulante Anteil der operierten Leistenhernien betrug ca. 80 Prozent, die Entscheidung hierzu oder zur alternativen stationären Versorgung wurde nach medizinischen Gesichtspunkten gefällt.
Bei den Narben- und Bauchwandhernien kamen im wesentlichen Netzmethoden (IPOM und Sublay) zum Einsatz, mit einem leichten Schwerpunkt der offenen Verfahren gegenüber den endoskopische Methoden. Hier liegt der ambulante Anteil immerhin noch bei ca. 40%.

Aufgrund einer Vielzahl erhobener interner und externer Qualitätsparameter liegen genaue Analysen der behandelten Patienten vor. Es gab über alle Brucharten nur wenige postoperative Komplikationen, 13 Infektionen (0,69%), 48 postoperative Hämatome (2,1%), insgesamt musste deswegen 6 mal nachoperiert werden. Bis Mitte 2007 wurden uns insgesamt 10 Rezidive (0,46%) bekannt, jeweils 5 bei Narben- (1,7%) und Leistenbrüchen (0,27%).
Die anonyme postoperative Patientenbefragung (AQS1; MedicalTex) ergab, dass 98,5 % der Patienten mit der Operation und der perioperativen Versorgung sehr zufrieden waren (Note 1 und 2), je nach Befragungsperiode würden sich zwischen 96,5 und 100% der Patienten wieder vom gleichen Team operieren lassen und die Einrichtung weiterempfehlen. Weitere Daten und genauere Analysen werden demnächst an dieser Stelle veröffentlicht.

Samstag, 28. April 2007
Vernissage und Ausstellung Heinz Kassel

Ab dem 28.04.2007 sind im Hernienzentrum Köln inspirierende Bilder und Gemälde von Heinz Kassel zu sehen.
Heinz Kassel hat seine Leidenschaft zum Beruf gemacht. Er ist einer der wenigen, die vom Verkauf ihrer Kunstgegenstände leben können. Und das ist im Falle von Herrn Kassel kein Wunder. Seine Skulpturen strahlen Wärme und Ruhe aus. Die Materialien - meist verschiedene Holzarten - sind handwerklich gekonnt gestaltet (Kunst kommt von Können!) und auf faszinierende Weise zusammengefügt. Farbig abgesetzte Elemente lassen immer wieder andere interessante Perspektiven entdecken. Seine Bilder - oft Serien gleicher Farbgebung - werden geführt von grafischen Formen, die mal verspielt mal gezielt zu einem harmonischen modernen Gemälde ineinander finden. Der sympathische Künstler betreibt in Kall - Bennenberg in der Eifel ein Atelier, in dem er auch ausstellt und verkauft.
Der bescheidene und zurückhaltende Künstler hat in seiner noch kurzen Schaffensperiode schon eine erstaunliche Fülle von Werken geschaffen und wirkt weiter sehr inspiriert.
Der Hippokratische Aphorismus : „Das Leben ist kurz, die Kunst ist lang, die Gelegenheit flüchtig, der Versuch gefährlich, die Entscheidung schwer.“ verdeutlicht sehr klar, warum die Kunst – in der älteren Bedeutung Wissenschaft – ein andauernder Lernprozess ist, damit ist die Brücke zur Medizin geschlagen.

Dienstag, 19. September 2006
Herniensymposium am Hernienzentrum Köln 22. und 23. September

Erstes Herniensymposium am Hernienzentrum in Köln - Merheim
Im Mittelpunkt stehen aktuelle Operationstechniken, Qualitätskriterien und das Befinden der Patienten

Das Hernienzentrum Köln, eine Kooperation des niedergelassenen Chirurgen Dr. Michael Schweins und der Klinik für Viszeralchirurgie (Chefarzt Prof. Dr. Markus M. Heiss) im Krankenhauses Merheim, lädt ein zum ersten Herniensymposium am 22.-23.09.2006 im Krankenhaus Merheim, Hör- und Vortragssaal der RehaNova, Ostmerheimer Str. 200, Köln-Merheim.

Bei dem Symposium stehen am ersten Veranstaltungstag aktuelle Operationsmethoden sowie Qualität und Möglichkeiten der Hernienchirurgie im Mittelpunkt. Vier verschiedene Operationstechniken werden mit einer Live-Übertragung vorgestellt. Am 23.09.2006 werden zunächst die Patienten vorgestellt, die am Vortag operiert worden sind, bevor die Themen Ökonomie der Hernienchirurgie und die Chirurgie der Narbenhernie auch anhand weiterer Live-Operationen diskutiert werden.

Die Veranstaltung trifft beim Fachpublikum auf großes Interesse, bisher haben sich bereits mehr als 120 Teilnehmerinnen und Teilnehmer angemeldet. Besonders die Live-Operationen und die Einbindung von Patientinnen, Patienten und Kostenträgern ermöglichen eine sehr lebensnahe Präsentation der Themen.

Als Hernie („Bruch“) wird eine Ausstülpung des Bauchfells bezeichnet. Durch eine angeborene oder später entstandene Lücke im Muskelgewebe dringt das Bauchfell nach außen. In der Folge können Eingeweideteile, z. B. Teile des Darms, verlagert und eingeklemmt werden. Um dies zu verhindern, wird die Lücke im Muskelgewebe, z. B. durch ein Kunststoffnetz, operativ geschlossen. Häufig sind Leisten-, Nabel-, Narben- oder Schenkelbrüche.

In Deutschland werden jährlich rund 250 000 Hernien operiert. Dabei werden sowohl offene Verfahren mit einem Leistenschnitt (Bruchverschluss durch Nähte oder Einlage eines Kunststoffnetzes von außen) als auch endoskopische Techniken zur Einlage eines Kunststoffnetzes angewendet.

Das Hernienzentrum Köln wurde im September 2004 unter der Leitung von Herrn Dr. Michael Schweins als erstes Projekt der integrierten Versorgung bei der Kliniken der Stadt Köln gGmbH eröffnet. Es ist organisiert als Versorgungszentrum mit angeschlossenem Krankenhaus für Kurzzeitlieger (Klinik für Viszeralchirugie, Leitung: Prof. Dr. Markus Heiss). Das Hernienzentrum Köln hat sich auf die operative Behandlung von Hernien spezialisiert, beherrscht alle gängigen Techniken in hoher Qualität und kann für jeden Patienten die individuell beste Lösung anbieten. Häufig ist eine ambulante Operation möglich. Bei Bedarf erfolgt eine kurze stationäre Weiterbehandlung in der Klinik für Viszeral-, Gefäß- und Transplantationschirurgie Köln- Merheim.

Dank der langjährigen Erfahrung im Bereich der ambulanten Hernienchirurgie bietet das Zentrum einen hohen Qualitätsstandard durch kontinuierliche Fortbildungen, Anwendung medizinischer Leitlinien sowie interne und externe Qualitätskontrollen. Die Anbindung an das Krankenhaus Köln-Merheim bietet die Sicherheit, dass auch eine hochwertige statioäre Weiterbehandlung möglich ist.

Mittwoch, 21. Juni 2006
Hernienzentrum Köln im Fernsehen

N24 berichtet über das Hernienzentrum Köln

Der Fernsehsender N24, bekannt für seine Nachrichtenformate und als Informant für innovative Entwicklungen, wird in kurzen Spots über das Hernienzentrum Köln berichten.
Nach Kontaktaufnahme durch den Sender wurden entsprechende Sequenzen durch einen Redakteur konzipiert und durch ein Kamerateam aufgenommen.

Die vorgesehenen Sendezeiten sind:

28. Woche: Montag 10.07.2006 19.55 Uhr

29. Woche: Montag 17.07.2006 19.55 Uhr

30. Woche: Freitag 28.07.2006 19.55 Uhr

Mittwoch, 21. Juni 2006
Leistenbruch operieren?

Chirurgie bei Leistenbruch oft vermeidbar - Ist das so?

In einer medizinischen Fachzeitschrift war im Januar eine amerikanische Studie veröffentlicht worden, in der die Autoren bei allen ihnen vorgestellten Patienten mit Leistenhernien 2 Gruppen bildeten: eine Gruppe wurde möglichst bald operiert, die andere wurde zunächst nur beobachtet. Das Ergebnis der Studie war nicht überraschend, führte aber in Deutschland zu Interpretationen mit Aussagen, wie der oben.

Im folgenden die für eine Fachzeitschrift angeforderte Stellungnahme des Leiters des Hernienzentrums Köln, Dr. Michael Schweins:


Die Überschrift ist ein typisches Beispiel, wie ein Studienergebnis mit einer kurzen Headline nicht vollständig und tendenziell eher unrichtig wiedergegeben wird.

Das Ergebnis der Studie in JAMA 2006; 295: 285-292 zeigt eben nicht, das eine Operation vermeidbar (also nie notwendig) ist, sondern nur, dass eine sofortige Operation nicht bessere Ergebnisse hat, als kontrolliertes Zuwarten. Das sind zwei vollkommen verschiedene Aussagen.

Grundsätzlich liefert die Studie keine neuen Erkenntnisse, denn bei den zurecht erwähnten spärlichen Literaturdaten zum natürlichen Verlauf der Leistenhernie, gab es immer schon Kollegen, die abwartende Haltungen einnehmen und durchaus eine Operation zu einem anderen Zeitpunkt empfehlen als sofort.

Mit Literatur hätte man den Kollegen allerdings aushelfen können, denn außer den 2 von den Autoren der Studie gefundenen Arbeiten finden sich doch eine Vielzahl von Arbeiten zu diesem Thema schon in den Standardwerken der Hernienchirurgie (Schumpelick, Hernien, 3. Auflage, Enke Verlag 1996 (!)) wie auch in Übersichten von Gesundheitsdaten der Länder. In Kolumbien betrug 1976 nach Neuhauser die Zahl der Inkarzerationen danach 0,29%, in den USA starben 1964 30 von 20.000 Hernienpatienten am Darmverschluss und 1967 war dies eine der 10 häufigsten Todesursachen in den USA.

Die drohende Inkarzeration ist auch die eigentliche Ratio, die hinter der grundsätzlichen OP-Empfehlung steckt.
Sie ist die häufigste und gefährlichste Komplikation, unbehandelt (hier liegen viele Daten vor) führt die daraus resultierende Darmnekrose in mehr als 70 % zum Tode.
Angabe zur Letalität der behandelten (Notoperation) Inkarzeration schwanken in der Literatur zwischen 4 und 37 %! In 10 % führt erst die Inkarzeration den Patient mit Leistenhernie erstmals zum Arzt! In 10% liegt zum Zeitpunkt der Inkarzeration bereits eine Darmgangrän vor. Muss kein Darm reseziert werden, liegt die Letalität zwischen 3 und 8%, muss Darm entfernt werden, steigt diese auf 20- 37 %. Die Letalität steigt mit dem Lebensalter, ebenso die Häufigkeit der Inkarzerationen (Altersgipfel über 70 Jahren).
In der Studie liegt die Inkarzerationsrate bei 0,55% (2 von 360), das unter kontrollierten Studienbedingungen bei Männern unter 60 Jahren! Das Alter von Patienten, in denen am häufigsten Inkarzerationen vorkommen, ist also gar nicht vertreten, trotzdem liegt die Inkarzerationsquote noch am oberen Rand der bekannten epidemiologischen Daten.

Daraus einen Verzicht auf die Operation zum elektiven Zeitpunkt ableiten zu wollen, halte ich für absolut unseriös, schwerwiegende Komplikationen der Inkarzeration sind wahrscheinlich nur wegen der kleinen Fallzahl ausgeblieben.

Diesen Verzicht leiten die Autoren aber auch gar nicht ab, sondern folgern nur, dass eine abwartende Haltung vertretbar ist.

Ob diese Aussage in letzter Konsequenz vertretbar ist, muss letztlich jeder Patient/ Arzt/ Chirurg selbst entscheiden.
Die Operation der Leistenhernie als häufigster abdominell - chirurgischer Eingriff ist nur sehr selten mit schwerwiegenden Komplikationen verbunden, auch die geringe Zunahme solcher Komplikationen nach Einführung der laparoskopischen Techniken verändert diese Datenlage nur wenig.
In der Regel kann schnell zum normalen Tagesgeschäft zurückgekehrt werden. Beschwerden postoperativ werden berichtet, weniger häufig allerdings als noch bei vorhandenem Bruch, was ja auch die vorliegende Studie zeigt.
Die Ergebnisse zeigen auch, dass sich in dem Warte-Arm der Studie innerhalb von 4 Jahren dann doch 31 % der Patienten zur Operation entschlossen, auch wenn keine Notsituation vorlag. Offensichtlich hatten die Beschwerden der Patienten dann doch so zugenommen, dass sie sich zu einer Operation entschlossen, auch wenn hierzu keine detaillierten Informationen vorliegen.
Damit zeigt sich ebenfalls in dieser Studie, dass die Beschwerden durch den Bruch zunehmen und wahrscheinlich schon aufgrund zunehmender Symptomatik zur Operation führen, auch ohne die gefürchtete Inkarzeration.

Mit der unspezifischen -abwartenden Haltung- nimmt man einen späteren Operationszeitpunkt mit, wegen des dann höheren Lebensalters, erhöhten Risiken (Prognosefaktoren, ASA) und die ständige, nicht unrealistische Gefahr einer Inkarzeration der Hernie in Kauf. Lokale Faktoren sind hierbei noch gar nicht berücksichtigt.

Unter Einbeziehung aller epidemiologischen und operationstechnischen Überlegungen empfehle ich daher den Patienten mit Leistenhernien grundsätzlich eine Operation zum elektiven Zeitpunkt.
Zu meinem Gespräch mit dem Patienten gehört die Information der Möglichkeit der Inkarzeration genau so, wie der Hinweis darauf, dass sie/ er auch noch 20 oder mehr Jahre mit einer Hernie herumlaufen kann, ohne dass ein Notfall daraus wird oder die Beschwerden wesentlich zunehmen.
In dem sich daraus ergebenden konkreten Fallgespräch mit den Patienten ergibt sich dann die Entscheidung ob Operation oder nicht.

Die vorliegende Arbeit von Olga Jonasson (in JAMA 2006; 295: 285-292 )gibt keine Veranlassung, an dieser Verfahrensweise etwas abzuändern.

Dr. Michael Schweins

Donnerstag, 23. Februar 2006
Chirurgie und Kunst

Pascal Faber's Vernissage: Momentaufnahmen
Jede Wissenschaft kommt an einem gewissen Punkt mit der Kunst in Berührung.
Leonardo da Vincis doppelte Berufung zur Malerei und Anatomie war seinerzeit ungewöhnlich, exotisch. Als Arzt behandelte er zwar keine Kranken, betrieb aber grundlegende Forschungen in den Bereichen der Physiologie und Anatomie zu einer Zeit, in der es verboten war, menschliche Leichen zu sezieren.
Paris die Gelegenheit, Gemälde von Louis Pasteur zu sehen. Dass der französische Gelehrte auch ein großer Maler war, ist weithin unbekannt. Er entwickelte seine beiden Berufungen gleichzeitig mit der gleichen Intensität und war 1863 sogar Professor an der Kunstakademie von Paris. Während er dort Malerei unterrichtete, entwickelte er die Impfung gegen Tollwut und legte mit seinen biologischen Forschungen den Grundstein der modernen Medizin. Für beides hatte er Zeit.
Körperwelten ist der Titel einer seit 1996 bestehenden Wanderausstellung plastinierter, überwiegend menschlicher Körper. Die Ausstellung ist auf Grund der Exponate umstritten, in Deutschland wurden teilweise nicht alle Werke gezeigt. Macher der Ausstellung ist der Anatom Gunther von Hagens
Wenn künstlerischen Ambitionen in der Medizin, dann führen sie schnell zur Chirurgie. Es ist geradezu logisch, dass man sich innerhalb der Medizin von Anfang an der Chirurgie widmet, da die ästhetische und funktionale Wiederherstellung von Geweben, die Entfernung von hässlichen und kranken Teilen, der Betrachtung der menschlichen Schönheit und der sinnlichen Anmut der natürlichen Formen nah an der Kunst ist.
Wen wundert es da, dass das Wort Chirurg schon in sich die Nähe zur Kunst darstellt.
Die Chirurgie (griechisch - die Handwerkliche [Kunst]) ist das medizinische Fachgebiet, das sich mit der Behandlung von Krankheiten und Verletzungen durch direkte, manuelle oder instrumentelle Einwirkung auf den Körper des Patienten (Operation) befasst.
Zu den chirurgischen Instrumenten zählen alle medizinischen Instrumente die vornehmlich in der Chirurgie Verwendung finden.
Da die Chirurgie eine Kunst ist, bezeichnet sie ihre Werkzeuge als Instrumente.

Zurück zu Medizin, Kranken, Krankheit und Kunst:
Krankheit konfrontiert den Einzelnen mit Fragen, die den persönlichen Lebensentwurf betreffen.
Die Begegnung mit Werken der Kunst kann eine solche innere Auseinandersetzung unterstützen, wie Josef Beuys konstatierte: Wovon wir aber ausgehen können ist, dass Kunst und aus Kunst gewonnene Erkenntnisse ein rückfließendes Element ins Leben bilden?
Damit schließt sich der Kreis zur Ausstellung vom Beuys Schüler Pascal Faber.

Nach einer Vielbeachteten Vernissage am 14.01.2006 in den Räumen des Hernienzentrums sind eine Zahl seiner Exponate weiter in unseren Räumen zu bewundern und auch käuflich zu erwerben.

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